Unter den für die Aromatherapie so typischen Aromazubehören sind es sicherlich immer und immer wieder die Duftkerzen, die einfach überall in der Welt bekannt sind und die sich in beinahe jedem Haushalt wieder finden lassen. Doch so alltäglich in unserem Leben Duftkerzen auch manches Mal sein mögen, dass sie teil der bekannten Aromatherapie sind und durchaus so manches Leiden zu lindern vermögen, das ist hingen meist nicht bekannt. Doch wie kann das sein? Wie kann es sein, das Duftkerzen so einen enormen Stellenwert in der Aromatherapie einnehmen und dieser Stellenwert doch im Allgemeinen so unbekannt sein kann? Nun in erster Linie liegt dieser Fakt sicherlich daran, dass Duftkerzen in unserer modernen Gesellschaft längst nicht mehr als Bestandteil der Aromatherapie, sondern vielmehr als reizvolles Wohnaccessoire angesehen werden und somit ihre eigentliche Wirkung meist nur noch zu einem angenehmen Nebeneffekt wird. Doch Duftkerzen sind mehr als schöne Wohnaccessoires und das schon seit Jahrtausenden.
Die Geschichte der Duftkerze
Schon in der Antike, als Ägypter und andere Hochkulturen, nach und nach die Vorzüge der Aromatherapie erkannten und sie somit nach und nach in ihre Naturheilkunde einbanden, waren es die Kerzen, die für Licht, Wärme und ein angenehmes Raumklima während der Nacht sorgten. Kerzen und andere Lichtquellen waren damals einfach nötig, denn Strom und moderne Beleuchtungskörper waren noch lange nicht erfunden und so war die Kerze neben anderen Lichtquellen in vielen Kulturen bereits etwas vollkommen Alltägliches.
Nach und nach wurde in einzelnen Hochkulturen erkannt, dass man die einfache Kerze in Verbindung mit Duftstoffen aus der bereits bekannten Aromatherapie vermischen und somit die Kerze an sich zum Bestandteil der Aromatherapie machen konnte und so entstanden schon in den frühen Hochkulturen die ersten Duftkerzen. Natürlich waren diese noch lange nicht vergleichbar mit denen, die wir heute kennen, doch die Anfänge waren gemacht und so war die Duftkerze an sich schon in den frühen Hochkulturen ein wichtiger Bestandteil der Aromatherapie wie auch verschiedenster religiöser und kultureller Handlungen.
Wirkungsweise der Duftkerze
So also wussten schon die alten Ägypter und viele andere antike Hochkulturen über die Möglichkeit mithilfe von Duftkerzen Entspannung und Wohlbefinden zu erzielen und dies allein ist den in das Wachs der Kerze eingearbeiteten Aromen zuzuschreiben. Denn erst durch die Zuführung von Aromen und Duftstoffen in das Wachs wird aus einer einfachen Kerze eine Duftkerze. Diese Vorgehensweise hat sich im Übrigen bis heute nicht verändert und ist der somit vorhandene Duft der Duftkerze nicht nur namensgebend, sondern darüber hinaus auch noch bezeichnet für die Duftkerze.
Die Wirkungsweise der Duftkerze liegt im Übrigen in den dem Wachs zugegebenen Duftstoffen und ätherischen Ölen. Denn je nach Art, Zusammensetzung und Dosierung der Duftstoffe können Duftkerzen einfach nur entspannen und das Wohlbefinden fördern oder aber gezielt im Zuge einer Aromatherapie wirken. Dabei ist es im Übrigen nicht zwingend nötig, dass die Duftkerze brennt, doch durch die Verbrennung des Wachses werden die im Wachs enthaltenen Duftstoffe verstärkt freigesetzt und ist somit das Abbrennen der Duftkerze ein wichtiger und effektiver Ablauf, um die Duftstoffe der Duftkerze gezielt und effektiv in die Luft freizugeben und sie somit über den Geruchssinn des Menschen auf eben diesen wirken zu lassen.